Vom herrlichen Beach in Yyteri haben wir ja schon so oft berichtet. Doch es ist nicht der einzige am bottnischen Meerbusen. Auf unserer Weiterreise von Pori nach Oulu machten wir beim grossen Beach von Kalajoki einen Zwischenstopp. Riesige menschenleere Strände. Wohl wegen des kühlen Juniwetters? Ein Beachcafé gab es leider nicht. Erst in den Hotels hinter den Dünen hätte es eine Tasse Kaffee gegeben. Wir genossen dann doch lieber die Ruhe am Arctic Beach, wie es vom Finnischen Touristenoffice angepriesen wird. Ist der Name Programm oder ein Werbeslogan? Die Temperatur des Meerwassers war auf jeden Fall nicht viel kälter als in Yyteri, vielleicht gerade wegen der sehr niedrigen Wassertiefe und des flach abfallenden Strandes. Anschliessend ging es ohne Stopp weiter zu unserem heutigen Etappenziel: dem Beach von Oulu, Nallikari. Idyllische Ruhe am Hauptbeach und das zur finnischen Ferienzeit. Aber eben, es ist immer noch frisch und luftig. Ob dies im Juli vielleicht ande...
Der letzte ganze Tag in Finnland! In den vergangenen Monaten haben wir so unendlich viel gesehen, erlebt und gelernt. Doch zwei Dinge standen noch auf unserer Bucket List: Heureka und das Riesenrad in Helsinki. Bevor wir uns jedoch auf den Weg ins Heureka machten (Wissenschaftszentrum à la Technorama), gings noch zum Coiffure ins «Jumbo» genannte Einkaufszentrum in Vantaa. Der Namen sagt es schon: riesengross. Frisch gestylt gings dann endlich ins Heureka. Unser Jüngerer war vor ein paar Wochen schon mit der Schule hier. Er war begeistert und so zeigte er uns alles, was es zu entdecken gab. Wobei, auch dieses Zentrum ist so gross, dass mit einem Besuch nicht alles angeschaut werden kann. Moon-Walk Rollstuhlparcour Eiszeitausstellung. Nach unserem vierstündigen Besuch waren wir schon ziemlich geschafft. Doch nun ging es noch weiter in die Innenstadt zum Riesenrad bei Hafenbecken. Unglaublich der Blick von oben auf die Stadt! Begleitet wurden wir bei diesem Erlebnis von d...
Die bekannte Kirche von Kerimäki wirkt von aussen gross, doch ihre unglaubliche Dimension zeigt sich erst beim Betreten dieses Holzbauwerkes. Ob diese wirklich so gross hätte werden sollen, wird heute bezweifelt. Die Gemeinde Kerimäki hat 5'500 Einwohner. Die Kirche fasst aber insgesamt 6'000 Personen. Wahrscheinlich lag hier ein kleiner Berechnungsfehler vor. Der Architekt soll mit Fuss gerechnet haben, wohingegen die Bauherren bei der Umsetzung vermutlich von Metern ausgingen. Hinsichtlich der Kubatur dieser Kirche ergab das eine Abweichung um das 35fache, aber Baumaterial gab es auch in dieser Gegend ja genug... Der Nachwelt ist als Andenken jedenfalls die grösste Holzkirche der Welt geblieben.
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